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… im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen … (König Ludwig II. von Bayern, 13. Mai 1868) 1868 schrieb Ludwig II. dem von ihm zutiefst verehrten Richard Wagner, er plane den Bau einer Burg … im echten Styl der alten deutschen Ritterburgen … Hierzu ließ Ludwig eine der ältesten und bedeutendsten Burgruinen Bayerns, die altersgraue Burg Schwangau, komplett wegsprengen und durch seine Vision der Gralsburg – Schloss Neuschwanstein – ersetzen! Dies verdeutlicht, in welch erschreckendem Ausmaß man im 19. Jahrhundert das wahre Mittelalter verklärt und die Burgen monumentalisiert. Am 5. September 1869 wurde der Grundstein für das Schloss bei Füssen gelegt. Ludwig II. erhoffte rasche Baufortschritte, doch dazu war das Projekt zu umfangreich und die Bedingungen auf dem Berg zu schwierig. Als Erstes wurde 1873 der Torbau fertiggestellt, in dem der Märchenkönig jahrelang wohnte. Erst 1880 fand das Richtfest statt, 1884 konnten die ersten Räume bezogen werden. Schloss Neuschwanstein wurde zur Zuflucht König Ludwig II. Das Schloss bei Füssen war sein letzter Aufenthaltsort, ehe man ihn nach Schloss Berg am Starnberger See brachte, wo er kurz darauf auf mysteriöse Weise ums Leben kam. Heute ist Schloss Neuschwanstein ein Magnet für Besucher aus aller Welt. Von der Marienbrücke aus hat man nicht nur einen einzigartigen Blick auf das Schloss bei Füssen, sondern auch auf die Pöllatschlucht. Im September finden im Sängersaal die bekannten Schlosskonzerte statt. 1891 vertauschte man die Namen der Königsschlösser: das Neue Schloss Hohenschwangau wurde zum Schloss Neuschwanstein, das alte Schloss Schwanstein dagegen zum Schloss Hohenschwangau. Das Schloss Neuschwanstein kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Geöffnet ist vom 1. April bis 7. Oktober, Montag bis Sonntag von 8 bis 17 Uhr sowie vom 8. Oktober bis 31. März, Montag bis Sonntag von 9 bis 15 Uhr. Geschlossen ist am 1. Januar und am 24., 25. und 31. Dezember.
Forggensee und Füssen von der Kellenspitze (2238 m)
Entstehung Nach dem Höhepunkt der letzten Eiszeit schmolz der das ganze Ostallgäu bedeckende Lech-Wertach-Vorlandgletscher allmählich wieder von seinem Maximalstand bei Kaufbeuren zurück, wobei sich, wie im gesamten Voralpenbereich, am Rand der Gletscherzunge bei zwischenzeitlichen Stockungen oder erneutem Wachsen des Gletschers aus den vom Eis aus dem Gebirge mitgeführten Geröllmassen immer neue Moränenwälle auftürmten, die in der heutigen Landschaft noch gut ablesbar sind. Die ersten Planungen für eine Nutzung der Wasserkraft bei Roßhaupten erfolgten Ende des 19. Jahrhunderts. 1898 kaufte die Firma Siemens & Halske erste Grundstücke im Bereich des Lechdurchbruchs bei Roßhaupten und erhielt eine Konzession zum Bau einer Wasserkraftanlage, die allerdings 1907 wieder erlosch. Im Jahr 1910 veröffentlichte die Königliche Oberste Baubehörde eine Denkschrift über die Ausnutzung der Wasserkräfte am Lech, nach der schon damals bei Roßhaupten eine Staumauer mit 34 m Höhe, 140 m Kronenlänge und einem Speicher mit 65 Mio. m³ Gesamtinhalt errichtet werden sollte. Der Erste Weltkrieg und wirtschaftlich schwierige Nachkriegsjahre verhinderten die Realisierung dieses Projektes. Der steigende Strombedarf in den Zwischenkriegsjahren erweckte erneutes Interesse am Bau eines Lechspeichers. Ein Entwurf von 1936/37 sah ein Stauziel von 784,0 Meter über Normalnull, also drei Meter höher als später ausgeführt, und eine Betonmauer mit eingebautem Kraftwerk vor. 1940 wurde die Bayerischen Wasserkraftwerke AG (Bawag) gegründet, um den Lech, die Untere Isar und die Obere Donau mit Kraftwerken auszubauen. Aufgrund der langen Bauzeit und wegen des Kriegsbeginns wurde der geplante Baubeginn des Speichers Roßhaupten jedoch zurückgestellt. Lediglich die Lechstufen 7 bis 15 zwischen Landsberg und Schongau konnten in den Jahren 1940 bis 1950 errichtet werden – die kleineren Kraftwerke konnten schneller realisiert werden. Infolge des weiter wachsenden Energiebedarfes nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde das Projekt Lechspeicher wieder aufgenommen. Nach zähen Verhandlungen wurde das Stauziel auf 781 m ü. NN festgelegt – die ursprünglich geplante Stauhöhe von 784 m ü. NN hätte größere Umsiedlungen von 1500 bis 2000 Menschen und besonders im Bereich um Schwangau erhebliche Flächenverluste für die Landwirtschaft bedeutet. Einen Eindruck dieser Ausmaße lieferte das Pfingsthochwasser 1999, als der Seepegel am 22. Mai 1999 mit 782,91 m ü. NN noch gut einen Meter niedriger als das ursprünglich vorgesehene Stauziel lag. Die Bawag, inzwischen nur noch für Ausbau der Lechstaustufen zuständig, begann 1950 mit dem Bau des Lechspeichers. Dabei kam es zu starken Protesten der Anlieger, die eine Schutzgemeinschaft gründeten und mit dem Schwangauer Vertrag 1952 eine weitgehend zufrieden stellende Einigung mit der Bawag erreichten. Für die Betroffenen konnten entweder ortsnah neue Höfe gefunden werden oder es wurden neue Häuser gebaut. So sind vor allem viele der Bauern und ihre Nachkommen, die im heutigen Forggenseegebiet lebten, in den Umlandgemeinden bis heute zu finden. Der Bau der Talsperre begann Anfang 1951, nachdem die Erschließungsmaßnahmen – unter anderem der Bau der neuen Zufahrtsstraßen und eines Wohnlagers für die bis zu 1000 beteiligten Arbeitskräfte – abgeschlossen waren. Um die Dichtigkeit des Dammbauwerkes zu gewährleisten, wurde der gesamte Damm und die zugehörigen Bauwerke direkt auf Fels gegründet; dies geschah aus geologischen Gründen nicht wie ursprünglich vorgesehen direkt am Durchbruch des Lech durch die Illasschlucht, sondern noch etwa einen Kilometer flussabwärts, so dass die ökologisch wertvolle Schlucht dabei verloren ging. Seeseitig wurde eine fünf Meter dicke Betonschürze bis zu 20 Meter tief in den Fels eingebaut. An dieser konnte im Frühjahr 1952 der Lech aufgestaut und durch einen zwischenzeitlich errichteten Stollen umgeleitet werden. In den restlichen zwei Jahren bis zur Fertigstellung Ende 1954 wurden die übrigen Bauwerke errichtet und der Damm aufgeschüttet. Dabei wurden die Baustoffe größtenteils aus dem Staubecken selbst gewonnen.
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